Halte-Therapie

Umarmt, gehalten und berührt fühlen, unser Urbedürfnis erfüllen.

Halte-Therapie

Umarmt, gehalten und berührt fühlen, unser Urbedürfnis erfüllen.

H

alte-Therapie bedeutet:

A

chtsamkeit

L

ebensfreude

T

oleranz

E

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rost

H

offnung

E

hrlichkeit

R

espekt

A

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P

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I

ndividualität

E

mpathie

Professionelle Halte-Therapie für Einzelpersonen.

„Lass Dich halten“

Halte-Therapie bedeutet, dass Du Dich in einem geschützten Rahmen umarmt, gehalten und berührt fühlst. Das Urbedürfnis nach Nähe, Geborgenheit, Verständnis, Zuwendung, Trost, Angenommensein, Aufmerksamkeit und Wertschätzung wird gestillt und geheilt.

Du genießt meine ganze Aufmerksamkeit und liebevolle Achtsamkeit. Lass Dich in einem sicheren Raum berühren, um zu entspannen und aufzutanken.

Halte-Therapie bedeutet einen sehr achtsamen Umgang miteinander, absichtsfrei und mit Respekt.

In einem ersten Kontakt, per Email oder am Telefon, sprechen wir über Deine Wünsche und Vorstellungen und über die professionelle Dienstleistung als Halte-Therapeutin.

Per Email erhältst Du die Verhaltensregeln zugeschickt und wenn Du Dich sicher fühlst, eine erste Sitzung auszuprobieren, vereinbaren wir einen Termin. Dieser Termin findet in meinem Praxisraum oder nach Vereinbarung bei Dir oder einem anderem Ort statt.

Wir begegnen uns frisch geduscht und bekleidet und unterschreiben als erstes gemeinsam die Verhaltensregeln. Dann besprechen wir, wie sich eine erste Berührung für Dich richtig anfühlt und die Halte-Therapie-Zeit beginnt.

Haltetherapie in geschütztem Raum: Wie Berührung in Begegnung heilt, uns nährt und glücklich macht

Artikel von Doris Ambrosius aus dem Magazin "Weite Horizonte" Ausgabe 13/22
„Ich diene Dir, damit es Dir gut geht“, so beschreibt Haltetherapeutin, Coach und Trainerin Irina Baehr aus Eckernförde selbst ihre Arbeit. „Gehalten und berührt werden ist für uns Menschen so wichtig wie Essen und Trinken“, fügt sie hinzu, dass damit unser Immunsystem gestärkt wird. Heilung wird angeregt, tiefe Entspannung wird erfahren und dem „Glücklichsein“ wird Raum gegeben.“

Wir kennen es aus dem Mutterleib: Das Gefühl des Geborgenseins, der Sicherheit, der Wärme und Nähe. Dieses Urbedürfnis ist und bleibt in allen von uns erhalten. Genauso wissen wir, wie schnell dieser geschützte Raum im Alltag verloren gegangen ist. Wie sehr wir immer wieder unseren „Mann“, unsere „Frau“ stehen müssen und kaum noch Raum da ist, sich selbst einmal fallen lassen zu dürfen.

Absichtsfrei für einige längere Momente sich zurück zu besinnen und absolut gehalten und geborgen zu sein, Nähe und Wärme spüren zu dürfen. „Ist dieser wertschätzende Freiraum erst einmal erschaffen, kann Freude und Lebenslust fließen und im Leben wird Wertschätzung, Achtsamkeit, Respekt und Achtung besonders vor und mit uns selbst einen sehr viel größeren Stellenwert einnehmen als vorher. „Im Gehaltenwerden kann aber auch einfach nur Trost in schwierigen Zeiten erfahren werden, in denen man nicht reden, sondern einfach nur geborgen sein möchte“, verrät Irina Baehr.

Verschiedene Haltepositionen

Die Auswahl an sogenannten „Haltepositionen“ ist sehr groß und erfolgt immer unter Absprache und in völliger Entspanntheit. Sich im Sitzen von hinten Umarmen und Halten zu lassen, ist zum Beispiel eine von den Umarmungen, die gerne zu Beginn gewählt wird. Die Hände oder Füße zu halten und zu wärmen oder den Kopf. Schulter an Schulter oder Rücken an Rücken zu liegen, und die Nähe des anderen zu spüren, sich geborgen und geschützt zu fühlen. Es geht um Stillhalten, Innehalten, sich selbst Wahrnehmen. Jeder Klient darf seine eigenen Wünsche äußern. Es wird im Voraus besprochen, was besonders fehlt und was gebraucht wird.

Wie eine Tankstelle

„Letztendlich ist es ein Auftanken mit langanhaltender Wirkung“, so die Therapeutin, „bei dem ich ausschließlich Dir diene, nicht mir.“ Sie habe für sich persönlich ihre eigenen „Tankstellen“ und sorge selbst für sich, so dass eine Sitzung nicht missverstanden wird und es nur um den Klienten gehe. Das Setting ist ausschließlich professionell und findet mit Bekleidung statt. „Sich im geschützten Raum zu nähren, aufzutanken und sich einfach wohlzufühlen, darum geht es.“

Wird unserem Grundbedürfnis ausreichend Beachtung geschenkt?

Das Grundbedürfnis nach körperlicher Nähe haben wir ein Leben lang. Die Frage ist, ob wir diesem Bedürfnis ausreichend Beachtung schenken? Viele haben es in ihrem Leben vor lauter Aufgaben und Sorgen verlernt. „Man könnte schon sagen, dass unsere Gesellschaft an „Berührungshunger“ leidet, weil zirka 70% der Menschen viel weniger Berührung bekommen, als sie wollen oder bräuchten.“

Ihre Ausbildung zur Haltetherapeutin machte Irina Baehr in der Kuschel-und Berührungschule „Kuschelhimmel“ Winfried Bär und bei Elisa Meyer von „Die Kuschelkiste“. Aufgewachsen im schönen Harz zog es sie für viele Jahre nach Berlin und heute lebt sie in Eckernförde am Wasser.

„Hast Du vergessen, wie existentiell wichtig körperliche Nähe für Dich ist? Oder bekommst Du dafür keinen Raum? Dann lass uns persönlich sprechen und klären, was ich für Dich tun kann.“

Was ist es Dir wert?

Deine Haltung zu meiner wertbasierten Dienstleistung entscheidet über die Vergütung meiner Arbeit. Es geht um Dein Wohlbefinden, Deine Gesundheit und Deine Wertschätzung Dir selbst gegenüber. Ich lade Dich herzlich ein, mit mir persönlich ins Gespräch zu kommen.

„Berührung kann Leben retten, Vertrauen schaffen, Barrieren überwinden. Berührung stärkt unser Immunsystem, öffnet Türen, läßt uns Sorgen vergessen.“

Martin Grunwald:
Eine fünf-sekündige Umarmung  – das ist biologisch ein Feuerwerk.
aus mdr Doku: „Sind wir alle unterkuschelt?“